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Der Wald als Luftfilter


Fichtennadeln. Foto: Tolja Mack

Staub und andere feste oder flüssige Schmutzpartikel, die die Luft mit sich führt, werden auf Äste und Blätter der Bäume niedergeschlagen. Besonders wirksam sind geschlossene Bestände und dichte Waldmäntel.Im Wald ist die Luft spürbar sauberer als außerhalb des Waldes.

Hainbuchenblätter. Foto: Tolja Mack

Die Wirkung hängt sehr von der Beschaffenheit des Waldes ab, insbesondere von seiner Blattoberfläche. So haben beispielsweise Nadelbäume mit ihrer hohen Zahl an kleinen, nadelförmigen Blättern in der Regel eine wesentlich höhere Blattoberfläche als Laubbäume mit ihren im Vergleich nicht so zahlreichen, aber dafür deutlich größeren und breiteren Blättern. Generell läßt sich sagen, das dichte Bestände mit großen Blattoberflächen wirksamere Filter sind als lockere Bestände mit geringer Blattoberfläche. Regen wäscht die Partikel von den Blättern und Ästen. Das Luftfilter der Baumkronen reinigt sich so immer wieder von selbst.

Im Gegensatz zum Staub werden Gase im Wald vordringlich dann zurückgehalten, wenn die Kronen des Waldes regenfeucht sind oder sie sich im Niederschlagswasser lösen konnten. Die Fichten mit ihrer großen Kronenoberfläche haben in dieser Beziehung eine besonders große Filterkapazität.

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